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Arcadius Didavi(Bass, Tanikka, Kalimba, Percussion, Voice) aus Cotonou/Benin, fasziniert durch seine Art, traditionelle Musik für Modern Jazz, Funk, Blues und Pop fruchtbar zu machen und in ein neues Spannungsfeld zu überführen. Als Jugendlicher Stelzentänzer in einer traditionellen Maskentanzgruppe, eignete er sich das rhythmische Repertoire des Vodoun an. Als Bassist war er jahrelang in westafrikanischen Jazz-Clubs zu hören. Er ist Bassist und Arrangeur der CD ALOKPA – Wa bo wa se (Hot Music Dispatch 2001). Mit der CD Mivodjo (Tossissa 2005) brachte er eigene Afropop-Kompositionen auf den afrikanischen Markt. Er konzertierte mit Papa Wemba, Monique Sikka, Nayan Kabel, Hervé Mecheny, Margaret Pikes, Rhoda Scott, Gilles Rennes und seinem Landsmann Lionel Loueke. Mit dem West African Art Jazz Orchestra (WAAJO) trat Arcadius Didavi in der Elfenbeinküste (Massa Festival), Burkina Faso, Ghana und beim Saint Louis Jazz Festival auf. Seit 2006 in Berlin, verarbeitet er die multikulturellen Einflüsse in seinen zahlreichen Kompositionen. Neben Bassgitarre und Kontrabass singt er und spielt Tanikka-Harfe sowie Doppel-Kalimba, die er weiterentwickelt hat, um erfrischende klangliche Nuancen zu realisieren. In Europa konzertierte er u.a. mit Ramon Vallé, Aly Keita, Kossilate Republic, Marlon Klein, Abdourahman Diop, Matthias Klause-Gauster, Mark Scheel, Sonja Kandels, Sister Fa, Marko Jovanovic, Jumaa, Tatiana Heintz & Gilbert Trefzger (Zeolites), Marcel van Cleef, Kelvin Sholar, Dimitris Christides, Vladimir Karparov und Fuasi Abdul-Khaliq. 2012 gründete er das Arcadius Didavi Quartett (CD Hot Beans, UNIT Records), 2014 das Trio AFAFA (acoustic cross-over) und 2017 AFRIKADELLE.

Moussa Coulibaly(Balafon, Ngoni, Djembé, Voice) stammt aus einer großen „Griot“-Familie aus dem Felsendorf Kolonzo in Burkina Faso direkt an der Grenze zu Mali. Seine musikalische Ausbildung begann im Alter von 6 Jahren. Später lebte er in Bobo-Dioulasso, der Kulturmetropole von Burkina Faso. Wie seine Eltern und Großeltern spielt er Balafon, Ngoni, Djembe, Doundoun und Tama virtuos und singt dazu mit ausdrucksvoller Stimme. Er beherrscht die traditionellen MASU-Rhythmen, improvisiert, komponiert eigene Lieder und begleitet Salsa-, Reggae-, Jazz- und Techno-Musiker, aber auch Tänzer und Schauspieler. Moussa Coulibaly spielte mit den Gruppen Benkadi, Les frères Coulibaly, Lanaya, Arouna Dembele und Adama Dramé. Er war auf verschiedenen Tourneen in Europa mit den Gruppen Semstaba, Mamadou Diabaté und Parisi. Seit 2012 lebt und arbeitet Moussa Coulibaly in Berlin. 2013 erschien seine CD NAKA, auf der er seine Kompositionen auf allen Instrumenten selbst spielt. Es folgte die Gründung der Gruppe Moussa Coulibaly & LONITIBA (CD KELEMANKA 2016) und seines TradiModern-Jazz-Ensembles Moussa Coulibaly & QUATRIO KOUMAKAN. Mit seinen 4 Kindern tritt er als Ensemble Moussa Coulibaly & Griot-famille auf.

Tunde Alibaba Agonglo (Drums, Percussion, Voice) aus Cotonou/Benin, folgt den Fußstapfen seines bereits verstorbenen Vaters, Bayo Agonglo alias Black Santiago, der sich als Schlagzeuger in ganz Westafrika einen großen Namen gemacht hat. Tunde selbst ist versiert sowohl auf der Gitarre, als Sänger, Conga-Spieler und Schlagzeuger als auch auf traditionellen Instrumenten wie Agossa, Gankuekue und Assogue und beherrscht eine Vielzahl afrikanischer und kubanischer Rhythmen. Er singt seine Kompositionen auf Fon, Mina und Yoruba. In Deutschland hat er schnell die Herzen des Publikums und zahlreicher Bands erobert. Stand er u.a. auf der Bühne mit Stanley Ruben, Willy Sahel, Rachel Jeanty, David Tayorauld und Henri Dikongué.